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Blick hinter verschlossene Türen: Klasse 10 besucht Regierungsbunker und Hardthöhe

Spannende Einblicke in das Thema Sicherheitspolitik

Gebhardshain/Ahrweiler/Bonn. Einblicke in die Geschichte des Kalten Krieges und in aktuelle Fragen der Sicherheitspolitik erhielt die Klasse 10a der Westerwaldschule Gebhardshain bei einem Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers in Ahrweiler und der Hardthöhe in Bonn.
Bei einer Führung durch die Dokumentationsstätte erkundeten die Schülerinnen und Schüler einen Teil des einst streng geheimen Bunkers. Die Anlage sollte im Krisen- oder Kriegsfall die Handlungsfähigkeit der Bundesrepublik sichern und war für bis zu 3.000 Menschen ausgelegt. Heute sind noch 203 Meter der ursprünglich 17,3 Kilometer langen Bunkeranlage zugänglich.
Zu den eindrucksvollsten Stationen gehörten die massiven Schutztore und die langen unterirdischen Gänge. Auch besondere Räume wie der Friseursalon, die Präsidentensuite und das Kanzlerbett machten den Alltag sichtbar, der für die politische Führung im Ernstfall vorgesehen war. Originale Gegenstände und die erhaltene Einrichtung vermittelten einen unmittelbaren Eindruck davon, wie umfassend die Vorsorge für eine mögliche nukleare Krise gedacht war.
Im Anschluss besuchte die Klasse die Hardthöhe in Bonn, dem ersten Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung. Gemeinsam mit dem Jugendoffizier der Bundeswehr setzte sie sich dort mit Fragen der Sicherheitspolitik und der Rolle der Bundeswehr auseinander. 
Der Besuch verband historische Eindrücke mit aktuellen politischen Fragestellungen. So bot der Tag den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich mit den Folgen des Kalten Krieges ebenso auseinanderzusetzen wie mit Sicherheitspolitik in der Gegenwart.